Spirituelle Therapie

 

Es gibt Lebenskrisen, die nicht für die Krankenkassen als Therapiegrund gelten – Fragen nach dem Lebenssinn, nach neuen Möglichkeiten zur Selbstbesinnung und den Wunsch, die eigene Stimmung und das Lebensgefühl selbst zu bestimmen und gestalten. Die Reduzierung auf den Mangel, das Krankhafte oder das Symptom, wie sie in unserem Gesundheitswesen praktiziert wird, ist ein zu enges Korsett und wird unseren Entwicklungsmöglichkeiten nicht gerecht.

Für die Skeptiker: “Magie ist die Kunst oder Wissenschaft von der Veränderung von Bewussteinszuständen.” (Aleister Crowley) Auf Deutsch: Magie ist angewandte Psychologie. Psychotherapie ist sie dann, wenn sie der Heilung oder der Erweiterung von Entscheidungsmöglichkeiten dient. (Also: Gehirnwäsche ist keine Psychotherapie. Und Zaubertricks sind auch nicht gemeint.) Kunst ist sie, wenn sie Gefühle kommuniziert, und dazu braucht man kommunizierbare Gefühle, die nur in einem persönlichen  Lernprozess zu erwerben sind, also nicht nur aus Büchern zu erfahren – eine Ausbildung, Lehrtherapie, also das, was in der Esoterik Initiation heißt. Und man soll nicht mit unvorbereiteten Leuten leichtfertig darüber schwätzen, und man soll nicht die persönlichen Intimitäten anderer Leute ausplaudern, also besteht Schweigepflicht. Deshalb hat Esoterik einen so schlechten Ruf: Geheim, geheim, man kann sich alles Mögliche Schlimme darunter vorstellen.

-> “Ressourcenorientiert”

-> Hilft da nur noch Beten?

Dipl.-Psych. Elke Grützmacher